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Nun bin ich schon seit fast 2 Wochen in Quito. Eine verrückte Stadt. Arm und Reich prallen wie Wasser und flüssige Lava zusammen. Die Reichen sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, da sie in ständiger Angst leben, Opfer eines Diebstahls oder anderer Ladrones zu werden. Die Armen versuchen sich mit dem Verkauf von Früchten und Rammsch.

Ich bin in einer sehr angenehmen Familie. Das Haus befindet sich im gehobenen Norden der 40 Km langen und 3 Km breiten Stadt auf 2800m in den Anden. Das Klima ist mild - wie im Frühling Süddeutschlands. Das Essen ist eine Farce. Doch mit einer  gelegentlichen Pasta selbstkoch Aktion, ist dem ganzen schnell abhilfe geschaffen.

Am Wochenende waren Léa und ich in Puerto Lopez an der Pazifikküste. Eine Busfahrt von 10 Std. trennte uns von dem paradiesischen Meer. Dort nahmen wir uns ein Hostal direkt am Strand. Wir hatten eine eigene Hütte. Das Hostal mit dem Namen "Mandala" wird von einer Schweizerin und einem Italiener geleitet. Dies hat sich an dem tadellosen Service und dem sehr gepflegten Garten und der Sauberkeit manifestiert. Es war einfach toll dort. Der mit Palmen besäumte Strand bot die Möglichkeit, sich einfach mit einer Hängematte nieder zu lassen und die Seele baumeln zu lassen. Natürlich machten wir auch allerlei Ausflüge. So zB. zur Isla de la Plata, eine 43 km vom Festland entfernte Insel. Diese beherbergt viele seltene Vogelarten. Sie ist so zu sagen das zu Hause der Meeresvögel an diesem Küstenabschnitt. Wir fuhren früh morgends mit einem Boot los und kamen nach 2 Stunden abenteuerlicher Fahrt durch den Pazifik an eine Trauminsel. Es begrüßten uns Meeresschildkröten und allerlei tropische Fische. Dort angekommen, ging es über den Strand zu den Wanderwegen. Es war sehr heiss, zumal keine Wolke am Himmel stand. Deshalb gingen wir die kleine Route von 3 Stunden mit einem Guide. Es schloss sich ein Mittagessen auf dem Boot an. Darauf hin war eine Schnorcheltour am vorgelagerten Riff der Insel angesagt. Die Taucherbrillen wurden gestellt und ab ins erfrischende Nass. Nach einer Wanderung von 3 Stunden und verschwitzter Kleidung, war dies alle Mal nötig. Von der umwefenden Artenvielfalt im Wasser, muss ich, so denke ich, nicht erzählen.

Ebenso wanderten wir im ansässigen Nationalpark "Machilla". Dort führten Wanderwege zu verlassenen Stränden, an denen im "Sommer" die Meeresschildkröten ihre Eier legen. Zudem ging es ein ganz schönes Stück hinauf zu einem "Mirador". Von dieser Aussichtsplattform eröffnete sich eine grandiose Sicht über die Traumlandschaft von Puerto Lopez. Absolut untouristisch, unberührt und tropisch heiß. Einzig die vielen Moskitos machten uns das Leben in den Abendstunden schwer.

 

 

 

Gestern waren wir mit dem "Teleferico", einer Seilbahn, auf dem Gipfel eines Berges, hier in Quito. Die Höhe beträgt 4100m, was einem ganz schnell den Atem raubt. Jede Bewegung strengt sehr an und man kommt sehr schnell aus der Puste. Dieser Gipfel wird morgen unser Ausgangspunkt für die Gipfelerstürmung des Pinchincha. Einem erloschenen Vulkan.

Beste Grüße,

Timo

 

28.1.10 17:25
 


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